RÜCKBLICK auf den 12. Internationalen Militärwettkampf 2019 am TÜPl HOCHFILZEN

Vom 27.-29. Juni 2019 führte die Kameradschaft „Feldmarschall Radetzky-Oberösterreich“ unter der Führung von Oberst aD Elmar Rosenauer ihren 12. Internationalen Militärwettkampf auf dem Truppenübungsplatz HOCHFILZEN durch.

Es nahmen Berufssoldaten und Reservisten aller Dienstgradebenen aus USA, Deutschland, Schweiz und Österreich teil.

Die Realisierung dieser internationalen Veranstaltung war durch die Unterstützung des Zentrums für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik (BMfLV), des Militärkommandos Salzburg und insbesondere durch das Kaderpersonal des Truppenübungsplatzes HOCHFILZEN/Tirol unter dem Kommando von Oberst Franz Peter Krug möglich.

Nicht nur die hochalpine Kulisse bei sonnigem Wetter war für diese Veranstaltung eine einzigartige Besonderheit, sondern auch das internationale Biathlon-Leistungszentrum sowie das hochmoderne, neue Unterkunftsgebäude mit 4 Bett-Zimmern gaben der Veranstaltung eine einzigartige Infrastruktur auf höchstem Niveau. Auch die Truppenküche leistete ihren Beitrag zu einem kulinarischen Wohlfühlprogramm.

Der Auftakt zum Wettkampf-Schießen erfolgte mit einer Einweisung am Sturmgewehr „Steyr 77“ und der Pistole „Glock 80“ durch Major Christoph Bischofer. Geschossen wurde mit Hilfe der modernen Schießanlage auf eine Entfernung von 200 Meter. Dabei wurde jedem Schützen jeder einzelne Treffer digital am Monitor aufgezeigt, sodass eine Korrektur möglich war. Das Trefferergebnis wurde abschließend digital ausgedruckt. Es wurden durchschnittlich sehr gute Leistungen erbracht. Der Schießwettkampf war für die Teilnehmer eine interessante Herausforderung und für einige auch erstmalig.

Durch den im neuen Lehrsaal durchgeführten Spezialvortrag „Der Vordere Orient im Umbruch“ durch Prof. Brigadier i. R. Dr. Gerhard Fasching wurde eine rege Diskussion entfacht, weil eben hier auch Europa bis in die Gegenwart betroffen ist.

Oberst aD Elmar Rosenauer meinte daher anschließend, dass der Zweck und das Ziel des wehrpolitischen Vereines der Kameradschaft „Feldmarschall Radetzky-Oberösterreich“ darin zu sehen sind, die Nationale, Europäische und internationale Sicherheit zu stärken und zwar im Rahmen der Traditionspflege als Erfahrungslehre soldatischer Tugenden. Der Namensgeber Feldmarschall Radetzky sei militärisches Vorbild. Durch den jährlichen internationalen Wettkampf leitet sich eine effektive Öffentlichkeitsarbeit für eine gesunde Meinungsbildung für die Heimatverteidigung ab.

Im Anschluss wurde die Ehrung der besten Schützen durchgeführt, bei der die Radetzky-Schießabzeichen in den Stufen Gold, Silber und Bronze verliehen wurden.

Für ihre hervorragenden Verdienste um die Kameradschaft „Feldmarschall Radetzky-Oberösterreich“ zeichnete Oberst aD Rosenauer folgende Kameraden aus:

Das Kommandeurskreuz wurde verliehen an:

  • Brigadier i. R. Dr. Gerhard Fasching (Wissenschaftl. Radetzky- Forschungsarbeit)

Das Offizierskreuz wurde verliehen an:

  • Markus Lauseker (Schriftführer)
  • Franz Baumann (Kassier)

Das Ritterkreuz wurde verliehen an:

  • Andreas Heinz, MBA, MSc
  • StWm aD Gerhard Lebitsch
  • StFw Michael Hiller (Verbindung Deutsche Bundeswehr)

Der Tag wurde mit einem sehr gemütlichen Kameradschaftsabend im Soldatenheim beendet.

Nach einem ausgezeichnetem Frühstück nahmen am nächsten Tag die teilnehmenden Kameraden Aufstellung zum Totengedenken. Oberst aD Elmar Rosenauer gedachte in bewegenden Worten der Gefallenen und Verstorbenen. Beim Entzünden der Totenkerze feuerten die Prangerschützen aus Bayern Salven ab. Mit einem dreifachen „Hurra“ rückten die Teilnehmer in ihre Heimat ab.

Abschließend möchte sich die Kameradschaft „Feldmarschall Radetzky Oberösterreich“ bei allen Stellen, welche tatkräftig für das Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben bedanken, ebenso bei allen Teilnehmern für ihre Treue.

Obst aD. Elmar Rosenauer / Günther Pichler, MBA