Gedenkkultur

Durch seine militärischen Erfolge und seine lange Dienstzeit von 72 Jahren unter fünf Kaisern sowie durch seine Fürsorge auch den einfachen Soldaten und den sozial Schwachen gegenüber erfreute sich der Feldmarschall schon zu Lebzeiten großer Beliebtheit und Popularität im gesamten Kaisertum Österreich. Bis heute ist so derartig der Radetzky-Marsch ein Markenzeichen österreichischer Identität.

Besonders im Wege der vor allem im 19. Jahrhundert vielerorts gegründeten Radetzky-Veteranenverbände und Radetzky-Kameradschaften erfolgt bis heute eine ungebrochene Gedenkkultur in Dankbarkeit an diese große militärische Führerpersönlichkeit.

  • Das bekannteste Musikstück ist der Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater, der den Marsch aus Anlass des Sieges von Custozza 1848 komponierte.
  • Aus der Literatur ist eine Radetzky-Fanfare bekannt.
  • Bei der Denkmalenthüllung für Feldmarschall Radetzky am 19. März 1852 im Nationalmuseum Innsbruck (heute Landesmuseum Ferdinandeum) wurden zu diesem Anlass ,,Feierklänge“ komponiert, deren Noten im Verlag A. Wittig erschienen sind.
  • Von Johann Sutter wurde 1858 anlässlich des Ablebens des Feldmarschalls ein Radetzky-Trauermarsch in Moll komponiert.