Die Gedenkstätte Heldenberg …

… wurde 1849 auf Initiative des k. k. Industriellen und Armeelieferanten sowie Besitzer des Schlosses Kleinwetzdorf Joseph Pargfrieder geschaffen. Sie hat eine sehr wechselvolle Geschichte und wurde vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg devastiert. Erst im Zuge der Niederösterreichischen Landesausstellung 2005 erfolgte eine Renovierung.

Die letzte Ruhestätte fand Feldmarschall Radetzky an der Seite seines Kriegskameraden Feldmarschall Maximilian von Wimpffen sowie seines Sponsors Joseph G. Ritter von Pargfrieder im Bereich des Heldenbergs in Kleinwetzdorf. Diese Fraktion liegt heute in der Großgemeinde Heldenberg und an der Horner Straße B 4, zugleich Teil der Europastraße E 49, von Stockerau über Horn nach Geras.

Der Heldenberg ist einer der bedeutendsten Gedächtnisorte des 19. Jahrhunderts in Österreich. Erbaut wurde die Anlage 1849 als Ehrendenkmal für die Verdienste der kaiserlich königlichen österreichischen Armee – allen voran Feldmarschall Radetzky, der hier auch seine letzte Ruhestätte fand. Die Anlage umfasst ein ehemaliges Wohngebäude („Säulenhalle“, gedacht für eine Ehrenwache, heute Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude), die Standbilder der beiden Feldmarschalle Wimpffen und Radetzky, die beiden Siegesdenkmäler für den Italien- und den Ungarnfeldzug 1848-1849, die 169 Standbilder und Büsten im Zinkguss der Heldenallee und Kaiserallee sowie den Obelisken mit der Gruft.

In der Gruft unter dem Obelisken befinden sich links und rechts des Vorraumes die Wandgräber der beiden Feldmarschalle Wimpffen und Radetzky, abgedeckt durch gusseiserne Grabplatten. Geradeaus hinter einer Metalltüre ist die letzte Ruhestätte von Joseph G. Ritter von Pargfrieder, sitzend in einer Ritterrüstung, zu sehen.

Vergleiche hierzu https://de.wikipedia.org/wiki/Gedenkstätte_Heldenberg sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Gottfried_Pargfrieder

Bild Säulenhalle

Bild Obelisk

Bild Grabplatten von RADETZKY

Bild Grabplatte von WIMPFFEN